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Fortsetzung

Wie kann man nur wegen so einem Scheiß wechseln? Ganz einfach mir waren die Konsequenzen noch nicht bewusst und meine Eltern haben es nicht geschafft mir diese richtig klar zu machen. Ich sollte sie noch früh genug zu spüren bekommen.

 

12.5.09 22:54


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Icke

Also...wer bin ich?

Ich bin in Schwaikheim aufgewachsen. Ich hatte eine Mutter, die zuhause war und nach mir geschaut hat und einen Vater mit einem guten Arbeitsplatz. An meine Kindheit selbst habe ich nur wenig Erinnerungen.

Eine davon will mir nicht aus dem Kopf gehen: Meine Mutter will mich zur Nachbarstochter bringen, mit der ich damals wohl öfters spielen wollte. Doch als wir rübergehen und meine Mutter mich "ablädt" will die Nachbarin nicht mit mir spielen (es war aber auch schon jemand anderes da...also vielleicht liegt es ja daran, glaube ich aber nicht und selbst wenn so wie sie es gesagt oder gezeigt hat, hab ich das Gefühl dass sie mich nicht mochte), wobei ich aber immer das Gefühl hatte mich mit ihr ganz gut zu verstehen, soweit man das als kleines Kind haben kann.

Jedenfalls habe ich seit ich denken kann immer nur dieses Gefühl, dass mich niemand so richtig mag und diese Erinnerung unterstüzt jedes Zeichen.

Etwas später, als ich um die 4-6 Jahre alt war, sind wir umgezogen. Nochmals später bin ich dann in den Kindergarten gekommen. Allerdings habe ich (laut meiner Mutter) keinen richtigen Kontakt zu anderen Kindern aufbauen können...obwohl ich Erinnerungen daran habe, mit anderen Kindern befreundet zu sein. Außerdem erzählt meine Mutter dass sie immer mit den anderen Müttern für mich "Spielnachmittage" ausmachen musste.

Daran wie ich mit den anderen Kindern gespielt habe, kann ich mich auch nur sehr schwach erinnern. Gespielt habe ich auch mit unserer Nachbarin (zu der ich einmal gesagt habe, dass ich nie mehr etwas mit meinem Nachbar machen will, weil dieser irgendwas gemacht hatte, das richtig assi war, zumindest nach meinem Empfinden..natürlich habe ich mich nicht daran gehalten)

Ich weiß noch wie ich im "Stockbettzimmer" mit den Gästen gekämpft habe. Ich fand damals Dragon Ball sehr gut und habe sehr gerne gekämpft und meine Kräfte mit andern gemessen, wobei ich meistens die Oberhand hatte.

Dieses Konkurrenzdenken hat eine sehr lange Zeit angehalten. Ich habe mich immer mit meinen Freunden gemessen (auch mit meinem besten Freund, der mir gemeinschaftliches Spielen gezeigt hat).

Alleine konnte ich mich immer sehr gut beschäftigen, meine Eltern waren begeistert, was ich mit den Duplo Bausteinen bauen konnte und auch ich war von meinem Können gegenüber dem von anderen sehr überzeugt. 

Es ging mir sehr oft darum, zu zeigen, dass ich der bessere/beste bin, außer wenn ich mit meinem besten Freund gespielt habe. Mit ihm hatte ich einfach saumäßig viel Spaß!

In der 6. Klasse oder so musste er aber leider mit seiner Familie wegziehen, weil seine Vater eine bessere Arbeitsstelle gefunden hatte. Mir fiel der Abschied sehr schwer und auch ein paar Jahre danach besuchten wir uns in den Ferien.

Das letzte Mal haben wir fast nur noch Playstation gespielt. Einmal waren wir imm Nachbarsort Basketball spielen, ich war damals im Basketballverein und so hatter er keine Chance gegen mich, weshalb er wohl nicht so viel Spaß daran hatte und ich immer den Ball holen musste. Das hat mich irgendwann so genervt, dass ich ihm gesagt habe er solle den Ball holen und als er das nicht wollte habe ich ihm gesagt, dass ich ihn hauen würde, wenn er das nicht macht. Korrekterweise hat er sich nicht dazu zwingen lassen und so habe ich ihn auf den Oberarm gehauen und in den Würgegriff genommen (glaube ich). Er war natürlich sehr angepisst und hat mir gesagt dass es schwach ist, dass ich mein Problem mit Gewalt lösen wollte. Seitdem haben wir kaum noch bzw keinen Kontakt mehr.

Man könnte meinen dass ich ein richtiges Arschloch war. Vielleicht war ich auch eines. Aber ich habe auch meine netten Seiten. So habe ich zum Beispiel dem gleichen Jungen in der Grundschule geholfen als ihn ein Türke grundlos verprügeln wollte.

Auch einem anderen Mitschüler bin ich öfters zur Hilfe gekommen wenn er zb von der halben Klasse getreten wurde.

Ich habe das Gefühl öfters "Gewalt angezogen zu haben". In der Grundschule wurde ich grundlos von Türken aus der Hauptschule eingekreist und angestresst (allerdings nicht verprügelt), einer aus meiner Klasse hat sich immer mit mir gehauen und ein Bekannter hat mich mal gewürgt (ich habe ihn wahrscheinlich auch provoziert).

Ich habe mich oft über andere gestellt und mich über andere lustig gemacht. Allerdings hatte ich dabei nie böse Absichten, ich hatte einfach Spaß dabei und ich dachte dass die anderen doch auch über sich selbst lachen könnten.

Vielleicht habe ich mich zu oft über andere lustig gemacht, vielleicht habe ich mich zu übelegeen gefühlt, vielleicht war ich zu überlegen. Meine Eltern haben mich aufgrund von verschiedenen Dingen die sie nicht als normal, als abnormal betrachten, was es vielleicht auch war, ich kann das nicht beurteilen (dafür weiß ich zu wenig) zu einer "Intelligenzuntersuchung" geschickt und ich habe mit einem sehr, sehr guten Ergebnis abgeschlossen.

Auch auf dem Gymnasium habe ich, verglichen mit Mitschülern, ein sehr gutes Arbeitsaufwand/ Leistungsergebnis erzielt.

Allerdings habe ich nie so richtig Anschluss gefunden, was daran lag, dass ich nach einem halben Jahr in den g8 Zug gewechselt bin (in der alten Klasse hatte ich Freunde und war sehr anerkannt).

In der neuen Klasse dagegen...(ich bin gewechselt weil ich in einer Freizeit einen Jungen kenn gelernt habe, den ich total cool fand)

 

12.5.09 22:42





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